Das Europakonzert 2026 der Berliner Philharmoniker
Das Schloß Esterházy in Eisenstadt bei Wien
Mit Schloss Esterházy in Eisenstadt bei Wien fiel die Wahl 2026 auf einen Ort von außergewöhnlicher musikgeschichtlicher Bedeutung. Der Barockpalast in Eisenstadt war jahrzehntelang Wirkungsstätte von Joseph Haydn, der dort als Hofkapellmeister der Fürsten Esterházy tätig war. Viele seiner Sinfonien und Kammermusikwerke entstanden hier. Der berühmte Haydnsaal gilt bis heute als einer der akustisch besten Konzertsäle Europas und bot eine eindrucksvolle Kulisse für eines der bedeutendsten klassischen Konzertereignisse Europas. Unter der Leitung von Kirill Petrenko und mit dem französischen Cellisten Gautier Capuçon als Solisten stand das Konzert ganz im Zeichen der europäischen Musiktradition.
Das Programm des Konzerts spannte einen Bogen von der Wiener Klassik bis in die Moderne. Neben einer Ouvertüre von Haydn erklangen Werke von Igor Strawinsky, Pjotr Iljitsch Tschaikowski und Ludwig van Beethoven. Besonders Tschaikowskis „Variationen über ein Rokoko-Thema“ mit Gautier Capuçon sorgten für große Begeisterung beim Publikum. Insgesamt ein außergewöhnliches Konzert, das in mehr als 80 Länder übertragen wurde.
Die Berliner Philharmoniker mit dem Chefdirigenten Kirill Petrenko
Der französische Cellist Gautier Capuçon