„Die erste säkulare Republik der muslimischen Welt“
Nationalfeiertag Aserbaidschan
Der Botschafter der Republik Aserbaidschan S.E. Nasimi Aghayev hielt die Begrüßungsrede
Botschafter S.E. Nasimi Aghayev und seine Frau Lala Aghayeva begrüßten die Gäste. Hier: den mexikanischen Botschafter S.E. Francisco Jose Quiroga Fernandes (links)
Dr. Christoph Israng, der neue Leiter der Europaabteilung im Auswärtigen Amt, würdigte die engen und historisch gewachsenen Beziehungen zwischen Deutschland und Aserbaidschan
„Dieser Abend ist mehr als die Feier eines historischen Datums. Er ist eine Feier der Freiheit, der Würde und des unbeugsamen Willens eines Volkes, sein Schicksal selbst zu bestimmen“, sagte Botschafter Aghayev in seiner Rede zum Unabhängigkeitstag Aserbaidschans. Er erinnerte an die Gründung der Aserbaidschanischen Demokratischen Republik 1918 als "erste parlamentarische und säkulare Republik der muslimischen Welt" sowie an die Wiedererlangung der Unabhängigkeit 1991 nach Jahrzehnten sowjetischer Herrschaft.
Aserbaidschan - zentraler Knotenpunkt zwischen Europa und Asien
Er hob die Rolle von Aserbaidschans erstem Präsidenten Heydar Aliyevs bei der Stabilisierung des Landes und der Entwicklung unter Präsident Ilham Aliyev zu einem modernen, souveränen und international anerkannten Staat hervor. Heute sei Aserbaidschan ein zentraler Knotenpunkt zwischen Europa und Asien, ein verlässlicher Energiepartner und ein wichtiger Akteur regionaler Zusammenarbeit.
Der Botschafter von Kirgistan S.E. Omurbek Tekebaev und seine Ehefrau
v.li.: S.E. Fernando Lopez Fabregat, Botschafter von Uruguay mit seiner Ehefrau; der Botschafter von Kroatien S.E. Gordan Bakota
Aserbaidschan und Deutschland
Besondere Bedeutung maß er den deutsch-aserbaidschanischen Beziehungen bei, die Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur und den Austausch zwischen den Menschen verbinden. Angesichts globaler Unsicherheiten seien verlässliche Partnerschaften wichtiger denn je.
Aserbaidschan und Armenien
Mit Blick auf die Region betonte er die Fortschritte Aserbaidschans: „Nach der Wiederherstellung unserer territorialen Integrität und der vollständigen Souveränität setzt Aserbaidschan seinen Kurs des Wiederaufbaus, der Aussöhnung und des nachhaltigen Friedens konsequent fort.“ Rund 85.000 Menschen lebten inzwischen wieder in den zurückgewonnenen Gebieten. Handelsbeziehungen und neue Verkehrswege seien sichtbare Zeichen wachsenden Vertrauens zwischen Aserbaidschan und Armenien und eine historische Chance auf dauerhaften Frieden im Südkaukasus. Abschließend unterstrich er die Verantwortung, künftigen Generationen eine friedliche Zukunft zu ermöglichen.
I.E. Mitsuko Shino, Botschafterin von Japan, und S.E. Chittipat Tongprasroeth, Botschafter von Thailand
v.li.: Der Botschafter von Türkiye S.E. Gökhan Turan und der Botschafter von Tadschikistan S.E. Dr. Imomudin Sattorov
Vertreter des Auswärtigen Amts
Dr. Christoph Israng, der neue Leiter der Europaabteilung im Auswärtigen Amt, würdigte die engen und historisch gewachsenen Beziehungen zwischen Deutschland und Aserbaidschan. Er bezeichnete Aserbaidschan als wichtigen politischen und wirtschaftlichen Partner sowie als bedeutende Brücke zwischen Asien und Europa. Besonders hob er die Fortschritte bei der Normalisierung der Beziehungen zwischen Aserbaidschan und Armenien hervor und sicherte die Unterstützung Deutschlands für einen nachhaltigen Friedensprozess zu. Er dankte Aserbaidschan für die verstärkte Zusammenarbeit mit der Ukraine und betonte die Bedeutung gemeinsamer Initiativen in Wirtschaft, Kultur und Energie für die weitere Vertiefung der bilateralen Beziehungen.
v.li.: S.E. Lorenzo Ravano, Botschafter von Monaco; S.E. Augusto Arzubiaga Scheuch, Botschafter von Peru; S.E. Vicente Albornoz, Botschafter von Ecuador
Mehrere Hundert Gäste waren der Einladung gefolgt. Nach dem offiziellen Teil durften die Besucherinnen und Besucher die herzliche Gastfreundschaft genießen, u.a. ein opulentes Buffet mit landestypischen Spezialitäten