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Hugo Wolf’s Italienisches Liederbuch

05.06.2026
Am 5. Juni fand im Chinesischen Kulturzentrum ein Konzert zu Hugo Wolf’s „Italienischem Liederbuch“ statt.

Nach der Begrüßung durch Herrn He, Vizedirektor des Chinesischen Kulturzentrums, sprach Prof. Errico Fresis einleitend über Hugo Wolf (1860-1903), sein Schaffen, seine schweren psychischen Krisen und seinen frühen Tod im Alter von 42 Jahren. Neben Franz Schubert, Robert Schumann und Johannes Brahms gehört er zu den bedeutendsten Liedkomponisten des 19. Jahrhunderts und führte das deutsche Kunstlied zu seiner letzten grossen Blüte.

Hugo Wolf gilt als fast vergessener Komponist, der im Italienischen Liederbuch 46 Lieder für Piano und Gesang schuf. Dabei steht das Piano im Vordergrund und wird von den Stimmen eher begleitet. Die Lieder handeln von tiefen Gefühlen, Humor, Zartheit, Ironie und Herzschmerz. Bemerkenswert ist die ausserordentliche Verbindung von Piano und Gesang als gleichberechtigte Partner. Die mitwirkenden Künstler waren Irina Loskova (Piano), Xiao Chi (Sopran) und Xu Fan (Bassbariton). Ein bezaubernder Abend mit einem ungewöhnlichen Konzerterlebnis.

Herr He, Vizedirektor des Chinesischen Kluturzentrums begrüßt die Gäste

Prof. Errico Fresis bot einen Überblick über Hugo Wolfs Leben und Schaffen

Herr He gratuliert Irina Loskova (Piano) nach dem Konzert

v.l.: Xu Fan (Bassbariton), Prof. Errico Fresis (Dirigent und Pianist); Irina Loskova (Piano), Xiao Chi (Sopran) und Herr He (Vizedirektor des Chinesischen Kulturzentrums)