Nationalfeiertag Bangladesch
Premierminister Tarique Rahman
Der Botschafter hob den politischen Wandel durch freie Wahlen hervor, die neue Regierung unter Premierminister Tarique Rahman strebe eine nachhaltige, inklusive und demokratische Regierungsführung an. Bangladesch habe sich trotz schwieriger Ausgangslage zu einer bedeutenden Volkswirtschaft entwickelt und möchte ein regionales Zentrum für Produktion, Handel und Logistik werden. International engagiere sich das Land aktiv für Frieden, Klimaschutz und die Interessen von Entwicklungsländern, übernehme Verantwortung etwa durch die Aufnahme von über einer Million Rohingya-Flüchtlingen und durch Beiträge zu Friedensmissionen.
S.E. Muhammad Zulqar Nain, Botschafter Bangladeschs während seiner Rede
Botschafter S.E. Muhammad Zulqar Nain und Tobias Krause vom Auswärtigen Amt beim gemeinsamen Anschneiden der Torte
Bangladesch - Deutschland
Die engen Beziehungen zu Deutschland seien historisch gewachsen und strategisch wichtig, insbesondere in Handel, Technologie und Nachhaltigkeit. Abschließend bat er um Unterstützung für den Kandidaten aus Bangladesch für die Position des Präsidenten der Generalversammlung der UN. Er dankte Partnern und Gästen und übergab das Wort an Tobias Krause, Referatsleiter beim Auswärtigen Amt. Krause würdigte den Unabhängigkeitstag Bangladeschs und gratulierte Regierung und Bevölkerung. Er hob hervor, dass das Land nach politischen Umbrüchen 2024 durch friedliche Wahlen zu Demokratie und Stabilität zurückgefunden habe und signalisierte die Bereitschaft Deutschlands zur engen Zusammenarbeit mit der neuen Regierung. Krause beschrieb Bangladesch als wirtschaftlich dynamisches Land, mit wachsendem Investitionspotenzial und zunehmender globaler Bedeutung. Deutschland sei seit der Unabhängigkeit ein zentraler Partner, insbesondere in Bildung, Klimaschutz und wirtschaftlicher Kooperation. Die Beziehungen sollten sowohl bilateral als auch im Rahmen der EU weiter vertieft werden, etwa durch ein neues Partnerschaftsabkommen. Ein Schwerpunkt liege auf gemeinsamer Bewältigung globaler Herausforderungen wie Klimawandel und Migration. Bangladesch sei ein wichtiger Akteur im Klimaschutz und eine Stimme besonders betroffener Staaten. Beide Länder arbeiteten eng in den UN zusammen und schätzten die regelbasierte internationale Ordnung.
Beim anschließenden Buffet mit südasiatischen Spezialitäten war Zeit für Smalltalk und Austausch.
v.li.: Die Botschafterin von Japan I.E. Mitsuko Shino, der Botschafter von Bangladesch S.E. Muhammad Zulqar Nain und der Botschafter von Indonesien S.E. Abdul Kadir Jailani
v.li.: I.E. Youngor Sevelee Telewoda, Botschafterin Liberias und I.E. Stella Mokaya Orina, Botschafterin Kenias
Drei Damen aus Bangladesch in traditioneller Kleidung
v.li.: Die Botschafter von Kosovo, Japan, Slowenien, Thailand und Indonesien
v.li.: Tobias Krause, Auswärtiges Amt; S.E. Muhammad Zulqar Nain, der Botschafter von Bangladesch; S.E. Youssouf Abassalah, der Botschafter des Tschad
Der Festsaal im Marriott Hotel in der Berliner Stauffenbergstraße